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Das Krippenspiel am sternenhimmel 2026

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2026 entsteht unter den fünf Langsamläufern Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto eine markante Krippenfigur am Sternenhimmel und sie liefert Symbole für Entwicklungen und Möglichkeiten im neuen Jahr.

Dem Krippenspiel eine Bedeutung geben

Der Ort des Geschehens kann vielfältig interpretiert werden: Ist die Krippe ein geschützter Ort, wie für Babys oder vielleicht eine Nahrungsstätte, wie eine Futterkrippe für Tiere? Geht es hier um Betreuung und Sozialisierung, wie in einer Kinderkrippe oder um sinnstiftende Symbole wie in der religiösen Weihnachtsgeschichte? Die Schlichtheit einer Krippe repräsentiert Bescheidenheit und fokussiert die Grundbedürfnisse. Selbst innovative Konzepte wie «cradle to cradle» (von der Wiege zur Wiege) liefern damit ein Bild für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.

 Der Kampf für die Lebendigkeit

Eine zentrale Krippenfigur ist Neptun, der die Bestimmung repräsentiert, am Übergang von Ende und Anfang herrscht und für ganzheitliche Verbindungen steht. Von 2012 bis jetzt war er in seinem eigenen Zeichen Fische. Eine Zeit, in welcher die alten Werte der Erdepoche (höher, schneller, weiter) zunehmend an Kraft verloren und Visionen der Zukunft noch im Verborgenen geisterten. Sie bilden den neptunischen Nährboden, also die Bestimmung, für die aktuelle 200jährige Luftepoche. Vieles entblättert sich erst im Laufe des 165jährigen Zyklus vollständig. Zusammen mit Saturn wird 2026 aber ein erster, fulminanter Paukenschlag gesetzt: die Mission lautet (Rück)Eroberung der Lebendigkeit, wenn am 20. Februar ein neuer 37jähriger Zyklus im energiegeladenen Widder beginnt. Die eigene Bestimmung zeigt sich dem Menschen über den Spannbogen seines gesamten Lebens. Jede Beziehung und jedes Erlebnis konfrontiert ihn mit Facetten und bietet die Chance, sein Bewusstsein dafür zu erweitern. Diese Konstellation verweist auf die Verantwortung, der ureigenen Motivation nachzuforschen und einen authentischen Ausdruck dafür zu finden.

Individuelle Bestimmung

Der neue Zeitgeist ist geboren, liegt bereits in der Krippe und fordert ständig unsere Aufmerksamkeit. Die Ahnung, was dereinst werden könnte, unterscheiden den Optimisten vom Pessimisten. Die Hoffnung, es werde wieder alles wie früher, haben sich zerschlagen. Wir sind Gesetzmässigkeiten ausgesetzt, welche tief im Ursprung unseren «raison d’être» hinterfragen – wofür leben wir? 2025 war die Häutung, nicht Authentisches konnte losgelassen werden, Maskeraden lösten sich auf. Diese Nacktheit lässt nun zu, dass man den eigenen Puls spürt, aber sie macht auch viel verletzlicher. Es ist ein Überlebenskampf in einer neuen Zeit. Auf der Traktandenliste zuoberst steht die Kampfansage gegenüber dem geistigen Dominanzanspruch. Viele technische Entwicklungen haben uns überrollt und bedrohen den Wert des Lebens an sich. Eine gesundheitsfördernde Nahrungsproduktion, lebensbefähigende Bildung und ein empathischer Umgang der Menschen untereinander hat allergrösste Priorität. Neptuns Schattenseite ist die Vergiftung – wenn die Bestimmung nicht erfüllt wird, erlahmen die Sinne und letztlich der Lebenstrieb. Neptunische Kompromisse schwanken daher ständig im Grenzbereich, Ideal und Realität benötigen Verbindung. Die Welt der Betäubungsmittel (Medikamente, Drogen, Alkohol, Spiele, Konsum, soziale Aufmerksamkeit, etc.) ist neptunisch, es ist die Dosis, die über Heil oder Zerstörung entscheidet. Wer 2025 aus alten, destruktiven Verhaltensmustern ausgecheckt hat, erhält die Chance, die Dinge nun im Einklang mit den eigenen Werten und Talenten anzugehen. Ende Juni kommt es zum Duell: Pluto im Wassermann pocht auf Echtheit und das Einlassen auf den neuen Zeitgeist und Jupiter setzt entweder den Grössenwahn oder die individuelle Lebendigkeit an erste Stelle. Sieg, Niederlage oder Kompromiss werden sich im Wertegerüst der neuen Wissensgesellschaft verankern. Wenn Uranus ab Ende April für sieben Jahre im Zwilling verbleibt, sind die nächsten geistigen Um- und Durchbrüche angezeigt. Wenn wir diese Power nicht nur der digitalen Welt überlassen, bietet das die Chance, ein viel grösseres Bewusstsein für Individualität und Ausdrucksmöglichkeiten zu entwickeln und sich und andere auf einer umfassenderen Ebene wahrzunehmen.

Die Leere

Speziell ist auch jene Hälfte des Tierkreises, welche leerbleibt. Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze und Steinbock sind nicht primär in das Krippenspiel verwickelt. Dies ist widersprüchlich, weil gerade diese Zeichen unser Verhalten in Beziehungen beschreiben. Das Paradox ist aber eine Qualität der Astrologie, weil es für die Co-Existenz und Gleichzeitigkeit von verschiedensten Erscheinungen steht. Menschen schirmen sich ab vor negativen Nachrichten, chaotischer Hektik und fremdbestimmtem Getrieben-Sein. Die Stärkung der Beziehung zu sich hat höchste Bedeutung und schafft Zugänge zu neuem Lebenssinn. Es birgt aber auch Gefahren, wenn man nicht mehr teilnimmt am gesellschaftlichen Prozess. Denn es wird Vieles entschieden werden am Anfang einer neuen Epoche, was Auswirkungen hat für lange Jahre. Darum gilt es die Balance zwischen Rückzug und Teilnahme im Auge zu behalten, jene Kanäle zu suchen, die einem sachlich informieren und Grundlagen bieten, eine eigene Meinung zu bilden. Lebendige echte Präsenz mit Menschen, Tieren und der Natur belebt und nährt. Unsere Seelen erleben turbulente Zeiten, doch über das tiefe Fühlen und Empfinden können sie auch regenerieren. Ich wünsche Euch allen einen bewussten Start ins neue Kalenderjahr! 

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