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Übersetzerin gesucht?

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Gerade komme ich zurück von La Palma- eine der kanarischen Inseln. Sie liegt mitten im Atlantik und ist so klein, dass man sie in zwei Stunden komplett mit dem Bus umrunden kann. Während ihr hier nochmals bitterkalte Wintermomente durchlebt habt, war mir bei der Landung noch völlig klar, wieso ich genau hierher wollte. Ursprünglich war es die Verlockung des grössten Teleskops im europäischen Raum, welches auf dem Roque de las Muchachos auf La Palma installiert ist. Ach ja – und tauchen wollte ich auch noch. Ha! Selten so gelacht. Beim Tauchen mitten im wilden Ozean wäre ich sicherlich nur einmal abgetaucht und nie wieder hoch. Und das Observatorium auf 2500 Meter war „cerrado“. Dann gab es auch noch einen Pool direkt vor meinem Schlafzimmer. Der sah auch im dichten Nebel sehr schön aus. Bloss wäre ich auch dort drin wohl den Erfrierungstod gestorben.

Diese intensive Vulkaninsel hat mich so richtig schön zurechtgestutzt. Wirklich keiner meiner grossartigen Pläne hat sich erfüllt. Dennoch waren es wunderbare Ferien. Weil ich einmal mehr realisiert habe, dass in der Natur Mächte wirken, denen ich mich anzupassen habe. Im Fernsehen sah ich eine Folge von der Comedyshow „Aus der Anstalt“, die auf sehr eindringliche Art das Thema Klimaerwärmung behandelt hat. Wir alle sind potentielle Schädlinge in dieser Schöpfungspracht, der eine mehr, der andere weniger. Ich weigere mich aber, nur diese Perspektive unseres Daseins zu sehen. Denn wenn wir anscheinend nur zur Vernichtung von göttlicher Schöpfung gut sind, wieso sollten wir dann überhaupt hier sein?

Gestern in der Tagesschau dann eine ähnliche Botschaft: im Sendeformat 10vor10 schafft man eine Rubrik, wo man die Entwicklungen aufzeigen möchte, die weiterführen, die positiv sind. Als Gegenstück zu Leid, Verbrechen und Katastrophen. Den Start machte ein junges Start-up, das einen Scanner erfunden hat, mit dem man von den amputierten Gliedmassen das Profil abscannt und dann aus einem 3D Drucker die passgenaue Prothese ausdruckt. Und das überall auf der Welt! Folgen sollen weitere Berichte über Erfindungen, die den Menschen dienen und Hoffnung geben. Endlich!

Monate und Jahre hat man den Eindruck, dass alles zerfällt und zerbröselt. Institutionen und Strukturen fallen wie Kartenhäuser und wir kommen aus dem Staunen und schlimmer noch aus der Angst nicht mehr heraus. Aber öffnet sich da nicht gerade ein Spalt in dieser Wahrnehmung? „There’s a crack in everything, thats how the light gets in“, sang schon Leonard Cohen. Es wird offenbar Zeit für das kollektive „Wie weiter“. Für das Suchen nach einer neuen Haltung. Für das aktive Loslösen aus der Starre, von dem was nicht mehr sein soll. Und ein Bewusstsein für die unglaubliche Fülle, von der wir derzeit noch profitieren. Es gibt Visionäre, die glauben, die Entwicklungen vorauszusehen. Und es gibt die Ängstlichen, die sich jedem Blick in eine andere Richtung verweigern und versuchen das Alte festzuhalten. Und es wird mich geben, die überzeugt ist, dass wir eine neue Haltung der Kooperation gegenüber der Natur brauchen, anstelle jene der Ausbeutung. Im astrologischen Sinne brauchen wir weibliche Energien der Balancefindung und ein Bewusstsein für unsere Lebensquelle. Respekt hat noch jeder Beziehung geholfen. Dies gilt auch für unsere Beziehung als Menschen zur Natur. Denn sie zeigt uns immer klarer: sie sitzt am längeren Hebel. Wir tun gut daran, das zu akzeptieren, bevor uns sprichwörtlich das Wasser bis zum Hals steht.

Wie oben so unten. Wie aussen so innen. Natürlich hat die aktuelle Zeitqualität auch bei Dir eine Wirkung. Wo Du aktiv loslassen kannst und wo vielleicht eine neue Haltung entwickelt werden muss – dazu kann Dir Dein Horoskop viel erzählen…
Astro la Vista übersetzt Dir diese Symbolsprache so, dass Du sie verstehen kannst.

 

 

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