Siehst Du schon das Neue?

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Die aktuellen Sonnen- und Mondfinsternisse zeigen es mit ihrer Bedeutung an: etwas Neues bahnt sich seinen Weg. Dabei weist der derzeitige Prozess Ähnlichkeiten mit dem Vorgang des Kochens auf, die Hitze der vergangenen Woche steht exemplarisch für den Energiewechsel, den wir gerade durchmachen. Es kocht auf der Erde, und zeitweise hat man selbst als Mensch die Konsistenz von weichgekochter Pasta. So schlapp und ausgeliefert wäre es langsam schön zu wissen, wohin die Reise gehen könnte…

Aber was ist das Neue?

Uranus als Entsprechung für das Neue hat ja kürzlich in das Zeichen Stier gewechselt. Dieses Zeichen hat Bezüge zum Thema Natur, Besitz, Land, Vielfalt, Werte. Da Uranus energetische Impulse wie Innovation und Unabhängigkeit in diese Bereiche bringt, halte ich als Astrologin aktuell danach Ausschau. Das Wort „neu“ impliziert gemäss Google-Wörterbuch Dinge, Ereignisse und Erlebnisse die „erst vor kurzer Zeit hergestellt oder noch nicht gebraucht“ sind. Doch mit diesem Wahrnehmungsfilter habe ich bis dato nicht sehr viel entdeckt. Intuitiv suchte ich nach etwas noch nie Dagewesenem. Beim Zeitungslesen und vielen Aufenthalten in der Natur ist mir nun aber Folgendes aufgefallen: die vielen „neuen“ Konsequenzen aus der eingangs erwähnten Hitzeperiode. Die massiven Probleme der Landwirtschaft im Lebensmittelanbau und der Viehzucht, das Verenden der Fische in austrocknenden Flussläufen, die stinkende Algenbildung im Bodensee, die baulichen Massnahmen zur Kühlung der Städte, das Herunterfahren der AKW-Leistungen aufgrund der höheren Temperatur des Kühlwassers… Die Liste der Konsequenzen wird mit jedem Tag länger und länger.

Klimaveränderung als sichtbare Konsequenz

Das ist nicht per se neu, aber das ist in dieser Sichtbarkeit und in unseren Breitengraden „erst vor kurzer Zeit hergestellt“. Wir kennen Symptome wie verdorrte Wiesen, stinkender Abfall und faulende Tümpel aus unseren Ferien im Süden. Und wir bestaunen, dass Bäume auf südlichen Piazzas als ideale Schattenspender fungieren. Das haben wir also alles schon gesehen, zumindest dann, wenn wir das schöne Ferienressort am Strand auch mal verlassen haben, um uns im Alltag umzuschauen. Feiste Milchkühe auf grünen Wiesen allerdings sehen wir dort eher weniger, das gehörte bisher zu unser grünen Schweiz. Wir kennen also die Erscheinungsformen in heissen Ländern, aber bisher nicht in dieser Konsequenz bei uns. Diese gleissende Sonne nun tagtäglich in unsere bisherige Lebens- und Arbeitsstruktur (wohlgemerkt noch ohne Siesta-Unterbruch) zu integrieren, das ist definitiv neu.

Warnungen hatten nicht den gleichen Effekt

Meine Generation wurde schon im Schulalter mit der Erkenntnis der Klimaveränderung konfrontiert. Die Erkenntnisse des Club of Rome in den 80er Jahren gaben in den Klassenzimmern Anlass zu Spekulationen und Malwettbewerben. Wirklich verhindert haben sie leider nichts. Ist der Mensch erst lernfähig in Anbetracht der unveränderlichen Konsequenz? Es scheint einmal mehr so zu sein. Ich würde jedoch in Berücksichtigung der Individualität des Menschen lieber die Gesellschaft, das Kollektiv mit dieser Eigenschaft versehen. Die Probleme kommen nun Tag für Tag auf den Tisch und mit ihnen die berechenbaren, sichtbaren und unverrückbaren Konsequenzen. Erst unter diesem Druck wird gehandelt, ja wird gehandelt werden müssen. Dass dabei das Alte zu Grunde gehen musste, ist auch nicht neu. Aber es geht wertvolle Vielfalt verloren im Hinblick auf unser bisheriges reichhaltiges natürliches Lebensumfeld.

Lauf der Dinge

Die Astrologie sieht uns als Bewohner unseres Planeten eingebunden in einen Rhythmus von Energieeinflüssen in unserem Universum und wahrscheinlich auch noch darüber hinaus. Das vergessen wir aus unserer Erdperspektive zuweilen. Natürlich haben wir aktiv mit unserer rücksichtslosen Lebensform dazu beigetragen, dass die Temperaturen steigen. Aber gerade das aktuelle Aufeinandertreffen von solchen Hitzeperioden mit einem Mars in nächster Erdnähe zeigt auf, dass diese Entwicklungen auch ein Abbild der Ereignisse rund um unseren Planeten sind. Das spiegelt auch die Haltung von Vertretern der Klimalüge, die proklamieren, dass die Eiszeit auch nicht menschgemacht war und dass die Erde sich auch aufgrund von äusseren Faktoren erwärmt. Es ist wie immer beides. Der direkte Vergleich von 2018 mit dem letzten Rekordsommer im Jahr 2003 zeigt grosse Ähnlichkeiten und Themenwiederholungen in Planetenkonstellationen. Wie oben so unten, einmal mehr.

Wahrnehmung und Lösungsfindung auf der persönlichen Ebene

Als schöpferische Wesen müssen wir nun unser Leben an neue Bedingungen anpassen. Das Warten auf das Neue erübrigt sich also, es hat sich ausgeweitet, ist sozusagen umgezogen, NEU AUCH BEI UNS. Das bedeutet aber auch, es gibt schon Erfahrungswerte worauf man aufbauen kann. Die man vor allem auch noch verbessern kann, denn da gibt es doch Vieles was nicht klappt in den heissen Ländern oder bei Anderen. Auf der persönlichen Ebene gilt es unter gleichen Vorzeichen Ausschau zu halten:

Wer oder was ist neu bei Dir „eingezogen“? Was oder welche Eigenschaft gehört jetzt auch zu Dir?
Gibt es etwas Neues bei Dir, das Du zwar schon kanntest, das aber bisher nie Konsequenzen auf Dich und Dein Leben hatte?
Hast Du die Erfahrungen der Anderen präsent und kannst sie für Deinen Umgang mit dem Neuen nutzen?

Astrologie ist eine Sehhilfe auf der Suche nach dem Neuen – Astro la Vista bietet Dir eine individuelle Beratung.

 

 

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