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Halt Dein Gehirn auf Trab!

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Kürzlich war ich in einer der öffentlichen Vorlesungen unserer regionalen Universität zum Thema Angst. Diese Vorlesung handelte von den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema. Als Astrologin war ich gespannt, ob sich die Symbolik in diesem Vortrag zeigen würde. Fritz Riemann hat ein faszinierendes Buch zum Thema Angst geschrieben und greift dabei das Thema vor allem aus der Sicht der vier Element-Typen Feuer, Erde, Luft und Wasser auf. Aber auch Planeten symbolisieren das Angstthema, allen voran Saturn. Bei Saturn geraten vor allem eine körperliche Komponente und Zwänge in den Vordergrund. Nun denn, mit diesem astrologischen Vorwissen betrat ich neugierig diese Vorlesung.

Angstauslöserin Anaglypta

Die Referentin war eine versierte Psychotherapeutin und Autorin von Fachliteratur zu ADS und Dislexie. Sie erklärte uns die Anaglypta, das physische Zentrum im Gehirn für die Angst. Die Schwachstelle dieses Zentrums ist, dass es nicht innerhalb von realer, digitaler oder medialer Angst unterscheiden kann.  Das System reagiert immer mit gleicher Intensität – also Angst. Interessant, und durchaus auch als Problem zu sehen, ist, dass dies dem Bewusstsein auch verborgen bleiben kann. So sind Einschlafprobleme vielfach diesem Thema geschuldet. Wenn vor dem Schlafengehen noch Filme konsumiert werden, die der Anaglypta Angst verursachen, das Bewusstsein dies aber nicht registriert, wird sie den Schläfer nicht in Ruhe lassen. Bezeichnenderweise ist Schlaf der Symbolik des Mondes zugeordnet und in der Zeichenherrschaft direkt vis-à-vis von Saturn positioniert. Angst (Saturn) kann unseren Schlaf (Mond) beeinträchtigen. Doch die Einschlafprobleme im Thema Angst gehören noch zu den softeren Erscheinungen, ebenso thematisiert wurden Phobien und Panikattacken.

Für mich sehr stimmig in diesem Referat waren die Praxistips, die erteilt wurden. Achtsamkeitsübungen, wie z.B. Atemwahrnehmung oder Klopftherapie. Alles sehr körperbezogene Ansätze, die die astrologische These von Saturn als körperliche Form nur bestätigen. Sehr zentral erschien mir auch der Ansatz der Fokussierung. Wenn das Hirn sich konzentrieren muss – wie zum Beispiel bei der Abfolge der Klopfpunkte am Körper – schwindet die Angst. Eine Hoffnung, dass diesem Phänomen durchaus auch beizukommen ist.

Passt auf Eure Gehirne auf!

Am meisten imponiert hat mir das Fazit des Referats, das da hiess: Passt auf eure Gehirne auf! Wenn diese nicht beschäftigt sind, driften sie ab und werden destruktiv. Sie entwickeln sozusagen ein Eigenleben, das sich dann unserer Kontrolle entzieht und uns sabotiert. Auch hier führt der Weg wieder direkt zu Saturn – denn Kontrolle ist seine Domäne. Im gesunden Ausmass lenkt diese Kontrolle unser ICH mittels Disziplin und Verantwortungsgefühl. Schaffen wir es aber nicht, Saturn in unser Bewusstsein zu integrieren, resultieren durchaus auch Zwänge, Ängste und starke Projektionen auf Andere. Die Anderen sind dann das Übel, dass uns ständig plagt, weil wir uns der saturnischen Arbeit an uns selbst verweigern. Noch eine andere Erscheinungsform ist der übermächtige Saturn. Sein Kontrollzwang plagt dann uns und andere und wir erleben unser Umfeld als feindlich, weil wir auf Teufel komm raus die Oberhand behalten wollen.

Es geht also darum, ein Gleichgewicht zwischen Herausforderungen und Loslassen zu schaffen, damit unser Gehirn in Bewegung bleibt. Wenn ihr wissen wollt, in welchem Lebensbereich und in welcher Elementqualität Eure Angstthemen liegen – eine persönliche astrologische Beratung kann hier Aufschluss bringen. Ihr wisst ja – Astro la Vista!

 

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