Das Licht zwischen den Jahren

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Auf diesen Bildern seht ihr Newgrange am River Boyne in Irland. Dieses historische Hügelgrab ist über 5000 Jahre alt. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende fällt das Sonnenlicht genau durch die schmale Öffnung in das Innerste der Grabkammer. Ein grossartiges Spektakel nur einmal im Jahr. Doch was es zu bedeuten hat, darüber spekulieren die Historiker. Mich hat es zu einigen astrologischen Gedanken inspiriert:

Die astrologische Bedeutung der Wintersonnenwende

Am 21. Dezember 2018 trat die Sonne in der astrologischen Betrachtung aus dem Zeichen Schütze in das Zeichen Steinbock ein. Das Schützezeichen prägt jährlich den Advent, es ist die bezaubernde Zeit der strahlenden Lichter. Wir kommen sowohl mit unserem Hang zur Sinnsuche als auch mit menschlicher Grosszügigkeit in Kontakt. Wie der Einzelne das erlebt, zeigt an, wie es um diese Zeichen- und Planetenqualität im eigenen Horoskop bestellt ist.

Die Herausforderungen der Schützezeit

Das Schützezeichen mit seinem Herrscher Jupiter ist dem Element Feuer zugeordnet. Es sind die Bilder des gemütlich glühenden Kaminfeuers, nachdem das grosse Flackern vorbei ist und die Wärme intensiv und durchströmend ist. Was geschieht vor diesem Kamin? Wir philosophieren, wir tauchen tiefer in Gespräche ein, wir äussern Hoffnungen und wagen den Blick nach vorn. Der warme Kerzenschein besitzt dieselbe Qualität, all diese Lichter geben uns Zuversicht und beseelen den Moment. Selbst der Wein muss glühen in diesen Zeiten und wärmt uns an Ständen im Freien. Natürlich ist auch im Schützezeichen nicht alles eitel Kerzenschein, wir finden hier Übertreibungen und emotionale Unzufriedenheiten. Sowohl in der Personalführung wie auch in jeder Familie kann diese Zeit eine echte Herausforderung darstellen. Zwischenmenschliche Beziehungen können geprägt von stillen, glücksströmenden und beigeisternden Momenten sein oder unter überladenen Erwartungen und Enttäuschungen leiden.

Der kürzeste Tag

Bei der Wintersonnenwende kommen wir in der nördlichen Hemisphäre am kürzesten Tag im Jahr an. Wenn die Nacht länger als der Tag ist, besteht eine Dominanz der unbewussten Seite im Menschen. Die Sonne steht für das Bewusstsein, der Mond für das Unterbewusstsein. Als in der Nacht auf den 22. Dezember nun der Steinbock und mit ihm Saturn das Zepter übernahmen, wurde die Stimmung generell etwas sachlicher und nüchterner. In den letzten drei Tagen vor Weihnachten ging es verstärkt um Organisatorisches für das bevorstehende Fest. Vielleicht noch ganz unbewusst war es aber auch der Start in eine Überprüfungsphase. Haben unsere kerzengeschwängerten Hoffnungen in der Realität noch Bestand? Was braucht es konkret um unsere Erwartungen an uns und an andere überhaupt zu erfüllen?

Der Weg zurück ins Bewusstsein

Zwischen den Jahren erstrahlt zart ein neues Licht, es ist das wieder erstarkende Sonnenlicht. Es weist uns den Weg in ein neues Jahr bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Dann erreichen wir Menschen unseren bewusstesten Punkt und steigen danach erneut in unser Unterbewusstsein hinab. Jahr für Jahr unseres Lebens folgen wir ganz selbstverständlich diesem grossartigen Rhythmus der Natur auf der Suche nach unserem eigenen Gleichgewicht. Ich danke Euch für Euer Interesse im 2018 und wünsche Euch einen bewussten Übergang in das neue Jahr 2019!

Übrigens: die Jahrestendenzen 2019 lassen sich anhand der Ephemeriden für das persönliche Horoskop ermitteln. Natürlich zu haben bei Astro la Vista, in Form einer persönlichen Beratung oder neu auch in schriftlicher Form. Anfragen unter hallo@astrolavista.ch

 

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