80’s Revival – erkenne Dich neu!

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Astrologie ist die Sprache des neuen Luftzeitalters. Sie kann bereits jetzt schon in Bildern und Symbolen das Neue erfassen, weil sie sich im grossen Zeitgeschehen orientiert und auf der Analogieebene den Vergleich sucht. So wird auch für jeden Einzelnen ein vertiefter Blick in die neuen Herausforderungen möglich. Der neue Zeitgeist wurde eingeleitet durch die Konjunktion von Jupiter/Saturn im Wassermann und zeigt an, dass das gesellschaftliche Zusammenleben für alle jetzt lebenden und kommenden Generationen sich nachhaltig verändert. Damit endete nach einer Zeitspanne von rund 200 Jahren im Januar 2021 die Hoheit des Erdelements mit seinen Zielen und Werten. Dieses Datum ist keine vermeintlich klare Grenze, genau diese Betrachtungsweise stammt aus der Erdepoche und ist der Astrologie fremd. Das zyklische Prinzip vollzieht sich in Rhythmen, das beinhaltet sowohl Sprünge, fliessende Übergänge als auch zähe Ablösungsprozesse, genau wie dieses Mal.

Derzeit stehen wir noch ganz am Anfang und die Verunsicherung ob dem Kampf zwischen alter und neuer Welt dominiert. Ein typisches Merkmal der alten Erdepoche war die Macht der Zahl. Der Drang, mittels Messbarkeit und Statistiken die Macht zu behaupten, zeigt sich gerade auch während der weltweiten Pandemie.  Aber keine Statistik vermag „den Menschen“ in seiner Individualität und Komplexität zu erfassen, so hat gerade das Virus der Wissenschaft aufgezeigt, dass ihre Wirkung Grenzen hat und sie gut daran täte, diese Grenzen mit Vernetzung in weitere Bereiche zu erweitern.

Inspiration für das neue Luftzeitalter

Ich möchte hier einen Buchtip (oder Hörbuch) anbringen. Der deutsche Astrologe Alexander von Schlieffen hat gerade sein neues Buch veröffentlicht, dass den Epochenwandel in seiner ganzen Bandbreite beleuchtet. Dabei stimuliert seine Sprache viele Bilder beim Leser und seine 30jährige Astrologie-Erfahrung birgt eine Logik und Kompetenz, die einnehmen. Alexander Graf von Schlieffen: Das astrologische Luftzeitalter – eine neue Ära der Verbindung

Saturn und Jupiter haben uns nun also terra incognita – das unbekannte Land definitiv eröffnet. Der Vergleich mit dem letzten Luftzyklus, der 1385 begann, eröffnet grobe Perspektiven, wie beispielsweise der zunehmende Stellenwert von Glas und eine neue Leichtigkeit in der Architektur (Gothik). Ein viel griffigerer Vorgeschmack des neuen Zeitgeists aber ergab sich in den 80er Jahren, denn ab 1981 bahnten sich markante Vorboten ihren Weg, die als Pioniere für die aktuelle Zeit interpretiert werden können. Während diesem Zyklus von Jupiter/Saturn in Waage steigerten sich die technischen Möglichkeiten in einem rasanten Tempo. Die Digitalisierung hielt überall Einzug, führte zum Internet und machte den Traum der weltweiten Vernetzung zunehmender realer. Im Silikon Valley wurden junge, wilde Protagonisten zu Marktleadern und etablierten ein neues Machtzentrum in dieser Welt, dessen Ausmass uns erst viel später bewusst wurde.

Doch auch das Ökologiethema drängte aufs gesellschaftliche Parkett, die Grünen wurden zur politischen Partei, Greenpeace machte mit Aktionen auf die Verseuchung der Meere aufmerksam und grosse Demonstrationen gegen Atomkraftwerke prägten eine Stimmung des Widerstands gegen die Ökonimisierung um jeden Preis. Der Wechsel vom Element Erde zur Luft war damals auch stark in der Kunst- und Musikszene zu beobachten. Liebhaber von Pop (New Wave, Neue deutsche Welle, HipHop, Italo-Disco, etc.) definierten sich auch in ihrer modischen Erscheinung über ihre musikalischen Vorbilder, genau wie alle Arten von Metal sowie Punk oder Dark Wave mit wilden Mähnen, auffälligen, stacheligen Frisuren, düsterem Makeup und schwarzer Lederbekleidung auffielen. Dabei sprach man sich gegenseitig die Schönheit der Musik und das Handwerk ab. Zufall, dass damals im Bereich der Subkulturen in der Musik auch der Gothic Rock Einzug hielt?

Der Blick in die Politik zeigt den Kalten Krieg zwischen der USA und Russland, wo sich die Geheimdienste im Untergrund bekriegten. Am Beispiel der DDR zeigt sich exemplarisch, wie die Menschen sich zunehmend aus einengenden Machtstrukturen (Erde) befreien wollten und insgesamt der Freiheitsbegriff überhand nahm. Unter dem Credo der Individualisierung entstand auch der Neoliberalismus, der für sich in Anspruch nahm, den Menschen weniger Staat und mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen. Heute sehen wir, dass damit zugleich auch eine gefährliche soziale Vernachlässigung und Entsolidarisierung Einzug hielt. Auch Freiheit braucht Grenzen, wenn sie das Gemeinwohl beeinträchtigt.

Den Körper mit seiner sprache verstehen

Das Luftthema bringt Vielfalt und Vernetzung. Wir sind gefordert, unsere bisherigen Grenzen auszuweiten, uns für neue gesellschaftliche Werte zu engagieren um aktiv an einer Zukunft für weitere Generationen mitzugestalten. Dazu gilt es auf der persönlichen Ebene selbstgeschaffene Zwänge wie die Selbstoptimierung und Selbstvermarktung wahrzunehmen und zu hinterfragen. Sich selber wieder als zyklisches Wesen zu erkennen, dass nicht nur auf Erfolg und Leistung getrimmt funktioniert, ist eine der grossen persönlichen Herausforderungen in dieser Zeit. Im Einklang mit der Natur zu leben bedeutet letztlich, seinen physischen Körper anzuerkennen und dessen Bedürfnisse wahrzunehmen. Gerade die weibliche Welt hat hier enormen Nachholbedarf! Die Dominanz des Patriarchats mit seinem linearen Schönheitsideal, besass nebst der Stimulierung von männlichen, sexuellen Phantasien wohl kaum einen Mehrwert für die Einzelne. Aber auch der Mann sieht sich zusehends von kollektiven Vorstellungen erfasst, wie er auszusehen hat und ist damit ebenfalls ein ideales Ziel für die Optimierungsindustrie. Das Luftzeitalter bringt Vielfalt, aktuell zum Beispiel in Form der Genderthematik. Die Natur kennt keine Monokulturen sondern Artenvielfalt. Sich auch der eigenen Vielfalt vermehrt zuzuwenden, kann wertvolle persönliche Freiräume und mehr Zufriedenheit schaffen.

Die aktuellen Konstellationen haben Einfluss auf uns alle, mit Hilfe des Horoskops können sie für jeden Einzelnen sichtbar gemacht werden. Das erlaubt einen tieferen Einblick in das persönliche Erleben und eröffnet neue Perspektiven. Deine persönliche Sternstunde kannst Du hier buchen. Ich wünsche Euch allen viele Erkenntnisse in dieser spannenden Zeit!

Nadja Rechsteiner, Astro la vista


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